Donnerstag, 9. September 2010

Heizen wie die Sonne mit Infrarot

Dagegen handelt es sich bei Strahlungsheizung um eine Heizungsform, die dem menschlichen Organismus am besten zuträglich ist.

Strahlungswärme funktioniert wie die Sonne: Wer sich bei Minustemperaturen draußen in die Sonne stellt, dem wird warm, obwohl die Luft um ihn herum eiskalt ist. Dass die Wärme von Kachelöfen meist als sehr angenehm empfunden wird, liegt auch daran, dass diese einen hohen Anteil an Strahlungswärme aussenden.

Im Gegensatz zur Konvektionsheizung erwärmen Strahlungsheizungen in erster Linie nicht die Luft, sondern feste Körper im Raum. Infrarot-Heizelemente erwärmen also Decken und Wände, die wiederum ihre Wärme an die Raumluft abgeben. Es entstehen also kaum Temperaturunterschiede und damit kaum Luftströme und –verwirbelungen. Außerdem werden die Wände zunehmend getrocknet. Trockene Wände verfügen über bessere Dämmeigenschaften, und die Gefahr, dass sich Schimmel bildet, entfällt.

Bei einer Konvektionsheizung wird durch das Lüften der größte Teil der Wärmeenergie eines Raumes abgeführt, denn die warme Luft wird gegen Kältere ausgetauscht. Bei der Infrarot- Strahlungsheizung dagegen ist dieser Wärmeverlust durch Lüften deutlich geringer, weil einerseits die Raumluft nicht so hoch temperiert ist und andererseits Wände und Boden während des Lüftens kaum Wärme verlieren. Dadurch wird auch schnell wieder der thermisch behagliche Zustand erreicht.

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