Dienstag, 7. September 2010

Sanierung geht voran

Hadamarer SPD-Fraktion sah sich in Steinbach um

Beim Rundgang in Steinbach machte die SPD-Fraktion auch halt an der Sporthalle und informierte sich über den Fortgang der Sanierung.

Die Sanierung der Sporthalle in Steinbach stand beim Ortsbegang der Hadamarar SPD im Mittelpunkt des Interesses.

Hadamar-Steinbach. Zwar ist die Sporthalle in Steinbach nicht im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms förderungsfähig, dennoch schreitet die Renovierung gut voran, wovon sich die SPD bei ihrem Rundgang in Steinbach überzeugen konnte: Der Mehrzweckraum und die Toiletten sind fertig, die veraltete Küche wird erneuert, sofern Geld übrig ist. Am wichtigsten ist jedoch die energetische Sanierung der Halle: Mit neuen Fenstern und einer in die Decke integrierten Infrarotheizung lassen sich enorme Energieeinsparungen erzielen. Die alte Heizung mit den verdreckten Konvektoren kann stillgelegt werden, eine kleine, separate Heizungsanlage wird die Funktionsräume beheizen. Die Infrarotheizung in der Halle wird erst eine halbe Stunde vor Nutzung eingeschaltet, weil die Wärme direkt wirkt, was der stundenweisen Nutzung durch Schule und Vereine entgegenkommt.Neu gestaltet werden soll auch der Außenbereich der Halle. Eine Aufwertung des Eingangsbereichs und der Straße sind im Dorferneuerungsprogramm vorgesehen. «Der Planer sollte gute Referenzen haben und einen optisch ansprechenden Vorschlag unterbreiten», so Vorstandsmitglied Rainer Fetter.

Lieblose Urnenwand

Auf dem Friedhof war zunächst die Urnenwand Ziel der Kommunalpolitiker. Eine allzu lieblose Gestaltung der Wand bemängelte die Ortsvereinsvorsitzende Renate Kreis. «Es gibt nicht einmal Platz für eine Kerze oder ein paar Blumen». Eine Oase der Ruhe und Einkehr sollte ein solcher Ort sein, mahnte Rainer Fetter an. Er regte eine Bepflanzung mit Rhododendron und eine Sitzbank direkt an der Urnenwand an.

Die umliegenden Gräber sind weit weg von der Wasserstelle, was gerade für ältere Frauen ein großes Problem darstellt. «Die vollen Gießkannen haben ein ganz schönes Gewicht, und im Sommer, wenn es heiß ist, tun sich viele mit dem weiten Weg schwer», so Gabriele Gotthardt. Eine Lösung ist relativ einfach: von der nahe liegenden Toilette kann man eine Wasserleitung legen und so eine zusätzliche Wasserstelle hinter der Friedhofshalle einrichten. Gleichzeitig muss die Toilettentür erneuert werden. Sie ist so verzogen, das sie sich nicht mehr öffnen lässt. «Die Stadt muss sich darum kümmern, damit bei Beerdigungen wieder eine Toilette zur Verfügung steht», erklärte der Fraktionsvorsitzende Hans Meyer. Die SPD wird daher in der nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag auf Einrichtung einer zusätzlichen Wasserstelle und auf Reparatur der Toilettentür stellen.

Am Freitag, 3. September trifft sich die Hadamarer SPD um 17 Uhr in Niederzeuzheim an der Mehrzweckhalle zu einem weiteren Ortsbegang. nnp

Artikel vom 26. August 2010, 19.21 Uhr (letzte Änderung 27. August 2010, 04.28 Uhr)
Quelle: http://www.fnp.de/nnp/region/lokales/sanierung-geht-voran_rmn01.c.8111711.de.html

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